Jestem ciekawa, czy po roku też się nauczę tej cierpliwości która mają francuzi. Najłatwiejszy przykład: stać przy kasie w sklepie. W Carrefourze 15 kas, połowa otwarta i przy każdej stoją maksymalnie 3 osoby. Jeszcze nigdy nie widziałam, aby mieli pełny wózek, więc gdyby tak pomyśleć, to napewno szybko pójdzie. Mylisz się. Conajmiej 15min czekasz, bo ekspedientka powoli i dokładnie skenuje zakupy, tu się rozgląda, tam się musi czegoś zapytać, pogawędki przy kasie z klientem (tu się chyba naprawdę wszyscy znają), pytanie o kartę klienta, no i płacenie kartą lub szekiem. W Lidlu to samo, tylko że tam jedna kasa otwarta, 15 ludzi stoi, ja jako piąta i czekam, już wisząc nad wózkiem 15min. Pomyśleć o tym 15. czlowieku. A najdziwniejsze, że nikt nic nie mówi lub krzyczy, żeby otwarli dodatkową kasę. Oni to mają naprawdę "Ruhe".
W pracy dziś byłam taka wdzięczna siedzieć i czekać podczas GPSu w samochodzie, bo chyba będę chora. Trzy razy mogłam sobie kimać. W takie dni uwielbiam to co robie.
Ich bin gespannt, ob ich nach einem Jahr auch so geduldig bin wie ein Franzose bin. Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel: im Laden an der Kasse stehen. Im Carrefour gibt es ca. 15 Kassen, davon ist die Hälfte auf und an jeder stehen max. 3 Leute an. Da ich hier noch nie jemanden mit vollem Einkaufswagen gesehen habe, denke ich mir, dass es dann ja schnell geht. Pustekuchen, denn man rechne am Besten so mit 15 Min Anstehzeit. Und warum? Weil die Kassiererin jeden einzelnen Artike zliemlich genau und dadurch leider langsam scannt. Dabei schaut sie sich dies und jenes an, fragt hier und da nach, neben dem eigentlichen Gespräch mit dem Kunden (hier kennt sich wahrscheinlich wirklich jeder). Zum Schluss fragt sie nach der Kundenkarte und sucht danach zusammen mit dem Kunden Gutscheincoupons zusammen. Endlich wird mit Karte oder Scheck bezahlt und das geht bei den Franzosen auch nicht soooo schnell. Im Lidl ein ähnliches Spiel. Diesmal ist nur eine Kasse geöffnet und es stehen 15 Leute an. Ich, als fünfte, hänge schon ziemlich fertig über meinem Einkaufswagen (werde auch schon seltsam angeschaut) und komme nach 15 Minuten endlich dran. Mit dem 15. Menschen mag ich kaum mitfühlen. Das Seltsamste dabei ist aber, dass alle schön brav warten und es keiner, wie in Deutschland, wagt, durch den Laden zu schreien, dass doch gefälligst eine weitere Kasse aufgemacht werden soll. Auf der Arbeit war ich wieder heilfroh im warmen Auto zu sitzen und zu warten, denn ich glaube ich brüte was aus und hoffe, dass ich am Wochenende nicht flachliege. Jedenfalls hatte ich heute gut Zeit um zwischendurch, wie sagt man so schön, Augenpflege zu betreiben. An solchen Tagen mag ich mein Beruf.
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