Es ist vorbei. Ich bin wieder in Deutschland. Ich danke allen, die sich ab und zu die Zeit genommen und diesen Blog verfolgt haben. Danke für eure Kommentare. Danke dafür, dass ihr mich über die Monate hinweg seelisch unterstützt habt, in Form von Briefen, Postkarten, über Facebook, per Telefon und sonstige Medien. Das bedeutet mir echt viel. Ich habe euch tierisch vermisst!
Nun stellen sich bestimmt ein paar Fragen wie z.B. War es das wert? Habe ich etwas gelernt? Würde ich es wieder tun? Was fand ich gut und werde es vermissen? Was fand ich schlecht? Was kommt jetzt als nächstes? Es ist schon mal positiv zu bewerten, dass ich mich mit diesen Fragen auseinander setze und sie hier schriftlich festhalten möchte. Sowas ist für einen Menschen wichtig. Schon allein, weil diese Fragen in nächster Zeit von vielen Leuten kommen werden.
War es das wert?
Definitiv ja, denn so habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen fürs Leben sammeln können.
Habe ich etwas gelernt?
Auch hier ein klares ja. Nicht nur in Sachen Arbeit, sondern auch zwischenmenschlich und vor allem wie sehr der Mensch anpassungs(un)fähig ist. Viele Arbeitsabläufe waren mir zwar durch Ausbildung und Studium bekannt, aber dennoch habe ich Einzelheiten dazugelernt. Ich habe gelernt, wie es ist im Ausland zu leben und zu arbeiten, wie das Leben auf Montage abläuft, wie es in einer WG mit zwei Männern ist bzw. nur mit Männern zu arbeiten. Ich habe viele neue menschliche Charakterzüge kennengelernt, die mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen sind. Aber das meiste habe ich über mich selbst gelernt. Wer ich bin, was ich kann, was ich (nicht) mag und was ich noch alles an mir ändern/verbessern muss.
Würde ich es wieder tun?
Da es das wert war, würde ich es wieder tun, aber nur im Sinne von Zeit zurückdrehen. Wenn man mir jetzt ein Angebot machen würde für die nächste Sache, würde ich ablehnen. Mir hat die eine Erfahrung völlig gereicht, will sie nicht missen, aber das ist nichts für mich.
Was fand ich gut und werde es vermissen?
Die Baustelle an sich war auf jeden Fall mal etwas anderes. Eine eher entspannte Arbeit, wären da nicht ....(s. Was fand ich schlecht? ). Die Landschaft ist wirklich schön. Selbst im Winter. Ich liebe es in die Weite zu schauen. Die Wolken zu beobachten. Den Sonnenaufgang zu sehen. Das Wetter war eher schlechter als ich gehofft hatte. Ich habe es oft mit dem Kölschen Wetter verglichen und da hat Laval verloren. Das Städtchen selbst, ist echt niedlich. Der Fluss Mayenne leistet einen großen Beitrag dazu. Ich fand es schön in einem Haus zu wohnen, wo man viel Platz hat und die Räume nicht völlig zugestellt sind von Möbeln oder anderem Schnickschnack. Aber vorallem werde ich die Katzen vermissen und Salsa auch, aber da werde ich mir was in Köln suchen.
Was fand ich schlecht?
... die Franzosen und ihre verrückten "procedures". Sie machen sich manchmal wirklich das Leben schwer, sehen es aber total gelassen.
Was kommt jetzt als nächstes?
Sesshaft werden, eine Familie gründen und sowas. Man wird schließlich nicht jünger ;) Meine Eltern nerven schon ganz schön, weil sie als Rentner nichts zu tun haben und Langeweile schieben müssen. Ich habe aber selbst langsam das Gefühl, dass es bei mir soweit ist. Spätestens seit den kleinen Katzen. Da kamen schon Muttergefühle bei mir hoch. Ich kann mich davor langsam nicht mehr drücken ;) Scherz beiseite. Ich ziehe wieder in meine geliebte Kölsche WG und arbeite wieder da wo zuvor. Ich weiß nun diese Dinge zu schätzen und freu mich darauf. Mein Motto: Jeden Tag genießen, als ob es der letzte wäre. Mal sehen was mein Leben noch so mit mir vorhat.
To juz koniec przygody. Jestem znow w Niemczech. Dziekuje wszystkim, ktorzy mnie wspierali przez ten caly czas w formie pisemnej w listach, mailach lub ustnej przez telefon. Bez was bym nie dala rady. Tak bardzo za wami tesknilam.
Podsumowac Francje, musze powiedziec, ze sie oplacalo sprobowac, niz robic sobie wyrzuty sumienia z powodu nie udania sie. Stalo sie jak stalo. Bylo jak bylo. Nauczylam sie jak to jest mieszkac poza domem w obcym kraju, pracowac tylko z mezczyznami i mieszkac ze starszymi panami. Poznalam sama siebie: co umie, co (nie)lubje i inne rzeczy, ktory mi pomagaja siebie zrozumiec. Bede tesknila bardzo za kotami, ale coz, takie zycie.
Wracam do ukochanej mojej stancji i do tej samej firmy co przed Francja. Juz sie ciesze i teraz to wszystko naprawde umie cenic, bo bylo wszystko dobrze przed Francja. Gdyby jeszcze raz przyszla taka oferta, spokojnie bym odmowila, bo teraz wiem, ze to nic dla mnie. Juz teraz wiem, Niemcy sa moim prawdziwym domem i tu juz pozostam. (No chyba ze wybuchnie wojna lub epidemia)
Siostra ale Ty jesteś mądra, że tak podsumowałaś ten wyjazd ! Bardzo się cieszę, że tak odważnie udało Ci się spojrzeć na doświadczenie pracy i mieszkania za granicą i wyciągnąć SAME pozytywne wnioski. BARDZO mi będzie brakowały Twoich relacji. Może jakiś nowy blog ? Może blog tematyczny ?
AntwortenLöschenMocno Cię pozdrawiam - Twoja fanka Anka